Personalisierte Arzneimittel enden nicht mit der Entlassung aus dem Krankenhaus

Krankenhausapotheken verfügen bereits heute über umfassende Erfahrung in der patientenindividuellen Arzneimittelherstellung. Mit dem pharmazeutischen 3D- und 2D-Druck eröffnen sich neue Möglichkeiten, diese Therapien künftig noch gezielter auf die Bedürfnisse einzelner Patientinnen und Patienten abzustimmen.

Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wie kann eine personalisierte Arzneimitteltherapie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fortgeführt werden?

Gemeinsam Verantwortung für die Versorgung übernehmen

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhausapotheken, öffentlichen Apotheken und Hausarztpraxen könnte den Weg zu einer durchgängigen personalisierten Arzneimittelversorgung ebnen – wohnortnah und patientenzentriert. Voraussetzung hierfür sind geeignete regulatorische Rahmenbedingungen, einheitliche Qualitätsstandards sowie neue Versorgungs- und Vergütungsmodelle.

Diese Zukunftsperspektive steht im Mittelpunkt des 3PRIMED Symposiums. Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie personalisierte Arzneimittel ihren Weg von der Forschung in die klinische Praxis und schließlich in die ambulante Versorgung finden können.

Welche Rolle werden öffentliche Apotheken künftig bei der Herstellung und Versorgung mit personalisierten Arzneimitteln übernehmen?

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